Fördermöglichkeiten

Bildungsgutschein

Wer: Personen ohne Beschäftigung, für die eine Qualifizierung notwendig ist, um in eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit einzumünden
 
Was: Bildungsgutschein
Nach Beratung durch die Agentur für Arbeit und Erfüllung der Fördervoraussetzungen Ausgabe eines Bildungsgutscheins für individuelle berufliche Qualifizierung. Möglichkeit der Übernahme von Lehrgangskosten, Fahrtkosten und Kosten für Kinderbetreuung
 
Wo: Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven, Geschäftsstellen Oldenburg, Delmenhorst, Wildeshausen, kostenlose Service-Hotline: 0800 4 5555 00, www.arbeitsagentur.de
Weiterbildungsberatung: Anna Willmes
E-Mail: Bremen-Bremerhaven.130-Weiterbildungsberatung @arbeitsagentur.de
 

Bildungsprämie

Wer: Erwerbstätige und Elternzeitnehmende
 
Was: Bildungsprämie
Eine Kofinanzierung zu individueller, beruflicher Weiterbildung für Erwerbstätige (mind. 15 Std. in der Woche) und Elternzeitnehmende (in ungekündigter Stellung); sowie erwerbstätige Rentner/innen.
Das Seminar darf über 1000 € kosten.  Maximales zu versteuern­des Jahreseinkommen von 20.000 € (Ledige) / 40.000 € (gemein­schaftlich Veranlagte). Nicht kombinierbar z.B. mit Meister-Bafög. Voraussetzung: persönliche Beratung vor der Weiterbildung!
 
Wo:        
  • VHS Oldenburg e. V.,  T.: 0441 235-2963 www.bildungsberatung-oldenburg.de
  • VHS Delmenhorst, T.: 04221 98180-2461,www.vhs-delmenhorst.de
  • VHS Wildeshausen , T.: 04431 71622, www.vhs-wildeshausen.de
  • www.bildungspraemie.info, Service-Nr.: 0800 2623 000
 

Qualifizierungschancengesetz - Stärkere Förderung von Beschäftigten zu Fachkräften (01.01. 2019)

Wer: sozialversicherungspflichtig beschäftigte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihr Tätigkeitsfeld erweitern oder wechseln wollen, Weiterbildung von Beschäftigten
 
Was: 1) berufsabschlussbezogene Qualifikation für gering  
              qualifizierte Beschäftigte (gem.§ 81 (2) SGB III) letzte
                    Weiterbildung muss mind. 4 Jahre zurückliegen
                2) Anpassungsqualifizierungen (gem. § 82 SGB III)
              zukunftsgerichtete Qualifikationen          
Wie:
  • Betriebe: Übernahme der Weiterbildungskosten: zwischen 15% und 100% (je nach Betriebsgröße und Alter des Mitarbeiters), finanzielle Entlastung bei der Weiterbildung, auch Betriebe mit mehr als 250 Beschäftigten 
  • Beschäftigte: Zuschuss zum Arbeitsentgelt während der Weiterbildung: zwischen 25 % und 75 % je nach Betriebs-größe, mind. 160  Unterrichtsstunden. Bis zu 100 % bei berufsabschlussbezogenen Weiterbildungen (Umschulung, Vorbereitung auf die Externenprüfung etc.) 
    Wo: Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven, Oldenburg, Delmenhorst und Wildeshausen
    Matthias Jantos T. 0441 228 -1180 www.arbeitsagentur.de
    E-Mail: oldenburg-wilhelmshaven.arbeitgeber@arbeitsagentur.de
    Arbeitgeber:    0800 4 55 55 20 oder
    https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/arbeitgeber-service
    Arbeitnehmer: 0800 4 55 55 00
 

WIN - Weiterbildung in

Facts
  • Verbesserung der Fachkräftesituation durch Förderung    individueller Weiterbildungsmaßnahmen
  • Zuschüsse bis zu 50 %, mind. 1000 €
  • max. 36 Monate Laufzeit
  • pro Teilnehmer/in und Weiterbildungsmaßnahme ist ein    Antrag zu stellen
    Wer:  - Beschäftigte aus Unternehmen mit Sitz in Niedersachsen    
              - Betriebsinhaber/innen  von Unternehmen in Niedersachsen
                unter 50 Beschäftigten  
    Was: - Ausgaben für Qualifizierungen (Lehrgangs- und Prüfungs-
               gebühren)
             - Personalausgaben für die Teilnehmer/innen an der
               Maßnahme (Ausgaben für Freistellungen)
    Kammerbezirk der Oldenburgischen IHK: ( ab 02. Mai 19 )
              Bei Unternehmen mit 50 bis 250 Mitarbeitern gilt: Es werden
              nur Weiterbildungen gefördert, die schwerpunktmäßig
              Anforderungen der Digitalisierung vermitteln. Bei kleineren
              Unternehmen unter 50 Mitarbeitern gilt diese Beschränkung
              nicht.
    Wo:http://www.nbank.de/Unternehmen/Ausbildung-Qualifikation/ Weiterbildung-in-Niedersachsen/index.jsp Tel .0511-30031-333
 

1. Aufstiegsstipendium – Studieren mit Berufserfahrung
2. Studienstipendien für beruflich Begabte

(1)  Wer:  Berufserfahrene, die studieren wollen
Was: Förderung eines Erststudiums in Vollzeit oder berufsbeglei­tend an einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule Stipendium für Vollzeitstudium: 735 €/Monat plus 80 € Bücher-Geld. Zusätzlich: Betreuungspauschale für Kinder bis 10 Jahre
 
(2) Wer: Personen, die eine duale Berufsausbildung besonders erfolgreich absolviert haben und über eine Berufserfahrung  verfügen. „Besonders erfolgreich“ heißt:
- Berufsabschlussprüfung oder Aufstiegsfortbildung mind. mit    
  Durchschnittsnote 1,9 bzw. 87 Punkten; Alter: max. 25 J.;
- der Arbeitgeber oder die BBS schlagen vor oder es liegt ein   
  Nachweis vor, dass mind. ein 3. Platz bei einem   Leistungswett-
  bewerb vorhanden ist
- Höchstförderung max. 7200 € in 3 Jahren
 
Wo: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung gGmbH (SBB,
Lievelingsweg 102-104
53119 Bonn
Tel.: (0228) 62931 - 51

www.aufstiegsstipendium.de
www.weiterbildungsstipendium.de

BAföG - Elternunabhängige Förderung

Was: Das elternunabhängige BAföG wird bis zu einem Höchstalter von  30 Jahren (bei Masterstudiengängen bis 35 J.) gezahlt; im Einzelfall können Erziehungs- (bei Kindern unter 10J.) und Krankheitszeiten angerechnet werden.
 
Wo: BAföG-Hotline: 0800-223-6341 oder www.bafög.de
Beratung bei den BAföG-Ämtern von Landkreisen und Kommunen, sowie Studentenwerke von Universitäten und Fachhochschulen
 
 
 

Bildungskredit

Wer: Volljährige Schüler/innen, Studierende, Teilnehmer/innen eines in- oder ausländischen Praktikums, ausländische Auszubildende unter 36 Jahren.
 
Was:
Bildungskredit in monatlichen Raten von 100, 200 oder
300 €. Innerhalb eines Ausbildungsabschnittes bis zu 24 Monatsraten, d. h. max. 7.200 €. Zusätzlich bis zu 3.600 € ein Teil des Kredits als Abschlag im Voraus z.B. für kostenintensive Arbeitsmaterialien, soweit insgesamt die Grenze von 24 Monatsraten und 7.200 € nicht überschritten wird.
 
Wo:
Bundesverwaltungsamt, Abteilung IV  Bildungskredit,
50728 Köln, T.: 0228 99 3584492 oder www.bildungskredit.de
 
 

Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG)
Aufstiegs-BAföG statt Meister-BAföG (ab 01.Aug. 2016)

Wer: Personen mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder vergleichbarem Berufsabschluss, die eine Aufstiegsfortbildung absolvieren wollen, z.B. zum Meister/in, Techniker/in, Betriebswirt/in, Fachkrankenpfleger/in, Fachaltenpfleger/in, Erzieher/in etc., beschäftigte und nichtbeschäftigte Personen. Mindestumfang der Fortbildung:400 U. Std.

Was*: Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Vollzeitlehrgängen erhalten für beginnende Maßnahmen oder Maßnahmeabschnitte vom Staat einen monatlichen Unterhaltsbeitrag zum Lebensunterhalt bis zu folgender Höhe:
768 € für Alleinstehende ohne Kind 333 € Zuschuss/ 435 € Darlehen
1.003 € für Alleinstehende mit einem Kind 462 €/541 €
1.150 € für Verheiratete 238 €912 €
1.238 € für Verheiratete mit einem Kind 580 €/658 €
1.473 € für Verheiratete mit zwei Kindern 709 €/764 €

Für jedes weitere Kind erhöht sich (einkommens- und vermögens-abhängig) dieser Betrag auf 235 Euro € und wird zu 55 Prozent als Zuschuss geleistet. Alleinerziehende erhalten darüber hinaus pau-schalisiert und ohne Kostennachweis einen Kinderbetreuungs-zuschlag von 130 Euro monatlich pro Kind.
Bei Vollzeit- und Teilzeitmaßnahmen ist zur Finanzierung der Lehr-gangs- und Prüfungsgebühren ein einkommens- und vermögens-unabhängiger Maßnahmebeitrag in Höhe der tatsächlich anfallen-den Gebühren, höchstens jedoch 15.000 € vorgesehen. Er besteht aus einem Zuschuss in Höhe von 40,0 Prozent, im Übrigen aus einem zinsgünstigen Bankdarlehen. Die Darlehen für den Unter-halts- als auch für den Maßnahmebeitrag sind während der Fortbil-dung und während einer anschließenden Karenzzeit von zwei Jahren - längstens jedoch sechs Jahre - zins- und tilgungsfrei.
Die notwendigen Kosten der Anfertigung des Prüfungsstückes (sog. Meisterstück oder eine vergleichbare Prüfungsarbeit) werden bis zur Hälfte, höchstens jedoch bis zu einer Höhe von 2.000 € im Rahmen eines zinsgünstigen Darlehens gefördert.

Wo: Investitions- und Förderbank Niedersachsen - NBank
Günther-Wagner-Allee 12-16, 30177 Hannover
T.: 0511 30031-497 E-Mail: aufstiegsbafoeg@nbank.de
www.nbank.de
Beratung und Unterstützung bei der Antragstellung:
Handwerkskammer Oldenburg , T.: 0441 232-0
Oldenburgische IHK: 0441 -2220-423
www.aufstiegs-bafoeg.de / Info-Hotline: 0800-622 363 4
(kostenfrei)
 
 

Teilzeitausbildung

Wer: Personen ohne Altersbegrenzung, die bereits eine Ausbildung begonnen haben, diese aufgrund von Elternschaft bzw. Pflegetätigkeit unterbrochen haben und den Wiedereinstieg planen; Personen, die noch keine Ausbildung begonnen haben, also während/nach der Schule Eltern wurden bzw. in Pflege einge­bunden sind.
 
Was: Betriebliche Teilzeitausbildung
Gemäß § 8 Abs. (1) des Berufsausbildungsgesetzes (BBiG) in einem anerkannten Ausbildungsberuf. Die Arbeitszeit kann täglich oder wöchentlich reduziert werden. Die Ausbildungsvergütung bemisst sich prozentual an der Arbeitszeit. Der Ausbildungsbetrieb muss die Teilzeitausbildung in seine betrieblichen Abläufe integrieren können. Zur Vorbereitung auf eine Berufsausbildung kann die Teilnahme an einer berufsvorbereitenden Maßnahme hilfreich sein.
 
Ausbildung in Teilzeit
Variante 1:
Teilzeitausbildung ohne Verlängerung der Ausbildungs­zeit:
Reduzierung der Arbeitszeit einschließlich des Berufs­schul­unterrichts auf bis zu 30 Std. ( mindestens 25 Std.) wöchentlich
Variante 2:
Teilzeitausbildung mit Verlängerung d. Ausbildungs­dauer um 1 Jahr:
die Arbeitszeit beträgt einschließlich des Berufsschulunterrichts mind. 20 Wochenstunden Berufsschulbesuch in Vollzeit
Voraussetzungen:
gemeinsamer Antrag des Auszubildenden und des  Ausbildungs-
   betriebes
es muss zu erwarten sein, dass das Ausbildungsziel auch in der
   verkürzten Zeit erreicht wird
es muss ein berechtigtes Interesse an der Verkürzung vorliegen,
z.B. der Nachweis über die Betreuung eines eigenen Kindes oder eines pflegebedürftigen nahen Angehörigen. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Teilzeitausbildung, selbst wenn ein berechtigtes Interesse vorliegt.
 
Wo: Informationen
Oldenburgische IHK, Servicecenter Berufsbildung T.: (0441) 2220-485
 
Handwerkskammer Oldenburg, Ausbildungsabteilung
T.: 0441 232-253 Herr Zarske oder
T.: 0441 232-257 Herr Auktun
 
Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven, Geschäftsstellen
Oldenburg, Delmenhorst, Wildeshausen, kostenlose Service-Hotline: 0800 4 5555 00
Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt (BCA) Oldenburg
Frau Loers, T.: 0441 228-1247
 
 

Weitere nützliche Links

Studieren ohne Abitur: VHS Oldenburg
0441 – 92391-34
Abendhauptschule,
Abendrealschule, Tagesrealschule:
VHS Wildeshausen, T.: 04431 - 71622
regioVHS Ganderkesee - Hude, T. 04222 - 44 444
VHS Delmenhorst, T.: 04221 - 9818018
VHS Oldenburg, 0441 -92391 34

Suche nach Ausbildungsplätzen:
www.ihk-oldenburg.de/lehrstellenboerse
www.hwk-oldenburg.de
www.zwaig.de
www.aubi-plus.de

Suche nach Weiterbildung:
www.kursnet.arbeitsagentur.de

Fragen zur Berufswahl:
www.berufskunde.de
www.berufenet.arbeitsagentur.de
www.BIBB.de/berufe
www.azubiyo.de/berufe/mint-berufe

Studienfinanzierung:
www.bafög.de
www.studis-online.de
www.arbeiterkind.de
www.che.de

>> Weiterbildungsscheck
 


* Die genannten Förderinstrumente und Angaben beruhen auf den angegebenen Quellen/Websites
und erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit (Hrsg.)

Irrtum und Änderungen vorbehalten.
Stand der Informationen: Mai 2019


Counter